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Die
Export-Union
Promotion für den deutschen Film Volles
Parkett, begeistertes Publikum, viel Präsenz in lokalen Fernsehsendern
und Rundfunkanstalten – die Resonanz auf die erste deutsche Filmwoche,
die die Export-Union
des deutschen Films, ExU, Ende letzten Jahres in Moskau organisierte,
konnte nicht besser sein. Interessensvertretung des deutschen Films Die
Export-Union
des deutschen Films handelt nicht mit Filmen. Sie stellt sie vor.
Von ihrem Aufgabenfeld her ist die ExU
eine Interessensvertretung des deutschen Films, ähnlich wie es die
„Unifrance“
für den französischen Film in Frankreich tut. Die Institution erfasst
alle ihr gemeldeten deutschen Produktionen, vermittelt Kontakte, hilft
nach den jeweils gegebenen Kriterien bei der Auswahl deutscher Produktionen
für Festivals, organisiert Gemeinschaftsstände für deutsche Produzenten
auf TV-Märkten und veranstaltet – zumeist in enger Kooperation mit
dem Goethe-Institut
Inter Nationes – Filmwochen in aller Welt. Neben der Woche in
Moskau gab es im letzten Jahr weitere in Rom, Madrid, Paris, London,
Warschau und Los Angeles. Darüber hinaus war die ExU
in Kooperation mit anderen Institutionen u.a. auf Festivals in San
Francisco („Berlin & Beyond“) und, als Partner des Museum
of Modern Art, bei der Reihe „New German Films“ in New York präsent. Geschichte und Aufgaben 1954
wurde die Export-Union
als Dach für den Verband Deutscher Spielfilmproduzenten, die Arbeitsgemeinschaft
Neuer deutscher Spielfilmproduzenten und den Verband
Deutscher Filmexporteure gegründet. Heute hat sie die Rechtsform
einer GmbH. Als Gesellschafter gehört auch die Filmförderungsanstalt
dazu. Neben den zehn festen Mitarbeiter in München verfügt die ExU
über Auslandsvertretungen in neun Ländern. Die Auslandsbeauftragen
– ob in Argentinien, China, Großbritannien, Japan oder in den USA
- pflegen den Kontakt zur dortigen Film- und TV-Branche. Sie agieren
als Kooperationspartner, z.B. bei der Organisation von Veranstaltungen
zum deutschen Film, stehen aber auch deutschen Filmschaffenden, u.a.
in bezug auf Dreharbeiten vor Ort, beratend zur Seite. Finanzen Das
Budget der Export-Union
beträgt derzeit ca. 3,25 Millionen Euro. Der Betrag setzt sich zusammen
aus Export-Abgaben der Rechteinhaber beim Verkauf der Filme ins Ausland
sowie aus Mitteln der Filmförderungsanstalt
und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Dazu
kommen 250 000 Euro von sechs großen Filmförderanstalten der Bundesländer.
Die Anstalten hatten 1997 einen Beirat gegründet, um ihre Kräfte für
mehr Präsenz des deutschen Films im Ausland zu bündeln.
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