| Warum
ein Hörspiel in 5.1 Ton?
Ein Hörspiel in 5.1 macht deswegen Sinn, weil man
die Geräusche in die verschiedenen Ecken des Raumes
platzieren kann. Bei "Grube und Pendel" tickt
z. B. in der ersten Szene bei Dr. Templeton eine Uhr
links hinten, das Kaminfeuer knistert rechts vorne und
Templeton spricht von vorne links zu dem Wärter
Deibler hinten rechts.
Wir haben auch eine ganze Szene nach hinten verlagert,
wenn Poe auf den Abt trifft.
Das ist anders als bei einem Spielfilm viel eher möglich,
weil man durch das fehlende Bild nicht so sehr nach
vorne hin fixiert ist.
Warum ein Hörspiel mit Bildspur?
Zunächst mal wundert man sich beim Kauf einer DVD
Video, wenn dort kein Bild gezeigt wird. Das ist aber
nur der erste Gedanke. Tatsächlich sind die düsteren
Landschaftsbilder wunderbar gefilmt und greifen die
Atmosphäre des Hörspiels in treffender Weise
auf, gerade im Kino ist das ein Erlebnis!
Welche Besonderheiten weist dieses Hörspiel neben
der Bildspur noch auf?
Da fällt mir neben den hochkarätigen Sprechern
die Musik ein. Es singt ein 70köpfiger Chor, die
Potsdamer Kantorei und das Filmorchester Berlin unterlegt
das Hörspiel passgenau mit seinen Klängen.
Herausragend - denke ich - ist auch der Soundeffekt
des Pendels das beim Finale durch den Raum schwingt.
Wie war die Zusammenarbeit von STIL mit OVAL?
Die Zusammenarbeit gestaltete sich sehr konstruktiv.
Wir von der Tonseite haben anfangs Vorstellungen geäußert,
die letztlich im Ergebnis noch übertroffen wurden.
Insgesamt war die Bildregie sehr dezent und einfühlsam
und hat sich dienend in den Dienst der Untermalung des
Hörspiels gestellt.
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